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Es waren einmal 3 Teams, die in Halbemond ein Rennen
gewinnen wollten. Doch leider hat es eigentlich nie geklappt. Als dann noch die Umstände
beschissen wurden, und die Mofa´s nicht mehr liefen, hatten die Teammitglieder keinen
Bock mehr. Hermann und Holger saßen dann anschließend zusammen am Lagerfeuer mit den
Jungs vom DFH - Team und haben dann mal über so ein neues Team rumgesponnen. Nach einigen
alkoholischen Getränken haben wir uns dann zu einer Entscheidung durchgerungen. Da sagte
ein Kumpel von Holger, ich bin Henrik, und ohne mich läuft nichts. Dann wars
passiert....vorerst komplett. Das Problem an der ganzen Sache war bloß, welches Mofa
nehmen wir... Holger hatte ne Puch Maxi N und Hermann ne Hercules MX 1. Was haben
wir also gemacht ? Beide auseinandergeflext und miteinander kombiniert. Weil der Termin zum
nächsten Rennen schon in greifbarer Nähe war, mussten Hermann, Holger und Henrik sich
sputen. Also ab mit den auseinandergeflexten Rahmen zum Norder
Lokschuppen. Da ging dann das große geschweiße los. Nach einigen Bieren und Stunden
mehr, war der Rohbau fertig. Wir haben den Rahmen von der Puch, und die Schwinge mit
Federung von der Hercules verwendet. Inzwischen mussten wir uns Gedanken über die
Motorisierung des Hobels machen. Hermann hat dann günstig eine Manet erworben, von der
wir eigentlich nur den Motor verwendet haben. Das Besondere an dem Motor: Kickstarter !
Dann haben wir uns beim DFH - Team nen Polinisatz, Proma, Tuningkupplung und nen neuen
Sattel bestellt. Als die Bestellung dann eintraf, war unsere GD 1 schon lackiert, und wir
brauchten nur noch alles zusammenbasteln. Wir hatten nur noch einen Monat bis zum Rennen
in Vaale, also ran an den Speck.... Glücklicherweise hatten wir alle Urlaub, und zwei
Wochen später war das "Gerät" dann fertig.
Wir schleppten das Teil dann vom Dachboden runter,
tankten es, treten auf den Kickstarter....Taklik Taklik Taklik......und ???? Nichts
passierte. War es die Zündung ? Vergaser ? Motor ? Alles scheiße. Also bauten wir in den
uns noch verbleibenden Wochen das Mofa ungefähr 10 mal auseinander und wieder zusammen.
Als sie dann mal so einigermaßen lief, waren wir im Motodrom Halbemond und haben den
Polini Satz eingefahren. Ich glaube das Wetter war für den bestimmt, " Dee sien
Voder un Moder dodschlagen het ", aber nützt ja nichts. Henrik hat sich dann als
einzigartiger Stahlschuhartist entpuppt.
Bedanken müssen wir uns im nachhinein noch bei Getränke Rutenberg, der uns das
Fahren im Speedwaystadion ermöglicht hat. Und bei Tischlereimeister H. Mühlena, der sich
die größte Mühe gegeben hat, unseren Motor bei dem scheiß Wetter, am Leben zu
erhalten. Anschließend haben unsere Frauen uns schon mit einer heißen Tasse Tee
erwartet, die uns wenigstens ansatzweise darüber hinweg half, das unser Motor immer noch
nicht richtig lief. Als wir uns schon fast dazu durchgerungen hatten, das Rennen in Vaale
abzublasen, versuchten Thorsten und Carsten uns zu motivieren, doch noch mitzukommen. Mit
Erfolg.
Siehe Gallerie und Rennbericht Vaale
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